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Ändere dein Passwort-Tag

Am 01. Februar 2020 findet der nationale Ändere-Dein-Passwort-Tag statt. An diesem Tag sollen wir uns alle dazu aufgefordert fühlen auf die Sicherheit unseres Passwortes zu achten.

Gerade in einem Zeitalter, in dem alles immer weiter digitalisiert wird spielen Passwörter eine sehr entscheidende Rolle. Wir speichern Unmengen von Daten auf unseren Social-Media oder E-Mail Accounts, sogar die Bezahlung läuft heutzutage oftmals online ab. Umso wichtiger ist es die Sicherheit seiner eigenen Passwörter zu überdenken. Denn wurde das Konto erst einmal gehackt, können persönliche Daten entwendet, Viren verbreitet oder der Zugriff zum eigenen Konto verwehrt werden.

Doch was macht aus einem Passwort eigentlich ein sicheres Passwort und wie kann man sich sonst noch gegen Hacker-Angriffe schützen.

Zunächst ist zu sagen: Leistungsstarke Rechner können jede Sekunde bis zu einer Millionen Passwörter generieren und testen. Somit kann ein fünfstelliges Passwort nach maximal 30 Minuten gehackt werden, werden private Daten verwendet gelingt es deutlich schneller. Um ein sicheres 8-stelliges Passwort zu entschlüsseln benötigen moderne Rechner bereits mehrere Monate, verwenden sie ein mehr als 15-stelliges Passwort, kann dieses erst nach rund 30 Jahren entschlüsselt werden. Sie sehen also, dass jede zusätzliche Stelle die Sicherheit deutlich erhöht. Doch ein langes Passwort ist nicht automatisch sicher. Ein Passwort sollte niemals aus private Daten, Begriffe eines Wörterbuches oder Namen bestehen, auch Buchstaben- oder Zahlenfolgen auf der Tastatur sollten definitiv vermieden werden.

Ein sicheres Passwort besteht aus mindestens 8 (besser aber mehr) Zeichen und enthält Größ- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen. Die Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sollten dabei untereinander gemischt werden.

Entscheidend ist zudem, dass sie ein Passwort immer nur für einen Account verwenden. Verwenden Sie dasselbe oder ähnliche Passwort auf unterschiedlichen Plattformen, können alle „gleichzeitig“ gehackt werden.

Bei besonders sensiblen Daten, wie beispielsweise Bankdaten, empfiehlt sich zudem eine so genannte Zweifaktor-Authentifizierung einzurichten. Dadurch erhalten sie per SMS oder App einen Code von ihrem Dienstanbieter, wenn ein Anmeldeversuch auf ihr Konto stattfindet. Nur wenn Sie diesen Code eingeben, kann der Anmeldevorgang abgeschlossen werden.

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