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Krankengeldende und dann ?

Worauf muss ich beim Krankengeldende achten ?


Ein erkrankter gesetzlich Versicherter erhält im Krankheitsfall bei Arbeitsunfähigkeit sechs Wochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber und danach Krankengeld. Dieses wird für 18 Monate gezahlt. Sollte man in dieser Zeit nicht gesund werden können oder der Anspruch auf eine Erwerbsunfähigkeitsrente ist noch ungeklärt, dann müsste man eigentlich Sozialhilfe beantragen, um die Lebenskosten zu tragen.

„Die meisten Patienten wissen nicht, dass man anschließend einen Antrag auf die sogenannte „Nahtlosigkeitsregelung“ bei der Arbeitsagentur stellen kann“, so Patientenberaterin Carola Sraier von der Unabhängigen Patientenberatung Schwaben.

Bei einer langwierigen Erkrankung wie z.B. Krebs dauert die Akutbehandlung, Rehabilitation und Nachbehandlung seine Zeit. Aufgrund der guten Therapieoptionen können heute viele Patienten gesund werden und wieder arbeiten. Für diese ist es eine Entlastung zu wissen, dass sie nach dem Krankengeld noch eine Weiterfinanzierung erhalten könnten. Natürlich muss in der Zeit geklärt werden, wie es grundsätzlich um die Erwerbsfähigkeit steht, ob eine Erwerbsunfähigkeitsrente infrage kommt oder andere Maßnahmen zur Wiedereingliederung beantragt werden müssen.

Zu weiteren Fragen zum Krankengeld, zum Versicherungsschutz oder zur Reha stehen die Beraterinnen der Unabhängigen Patientenberatung Schwaben zur Verfügung.

 

Die Finanzmittel zur Durchführung der Beratung steuert das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bei. Eine Kooperation zwischen dem Gesundheitsladen München e.V. und dem Sozialverband VdK – Bezirksverband Schwaben ermöglicht das Beratungsangebot.

 

Die Beratung ist kostenfrei und ohne Terminvereinbarung möglich.

Es besteht ein barrierefreier Zugang.

 

Sprechzeit: montags 9.00 – 12.00 Uhr und mittwochs 13.00 – 16.00 Uhr

 

Unabhängige Patientenberatung  Schwaben

Afrawald 7, 86150 Augsburg

Tel.: 0821 – 209 203 71,Fax: 089 – 725 04 74

Mail: schwaben@gl-m.de,Web: www.gl-m.de

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