Aus der Region

Wer recht hat, soll recht bekommen

Wer kennt es nicht, nach einem Streit oder einer Auseinandersetzung verhärten sich die Fronten oftmals immer mehr. Der Schritt zum wird dennoch oft gescheut. Warum? Weil mit einem Juristen aus einem Streit ein offizieller “Fall” wird? Weil eine solide Rechtsberatung Geld kostet? Oder weil man doch befürchtet, im Unrecht zu sein?

Die Scheu ist oftmals unbegründet. Für Anwälte gilt eine Verschwiegenheitspflicht, weshalb sie ohne Scham oder Zurückhaltung völlig offen und ehrlich über ihren Fall berichten können.  Erst wenn Ihr Anwalt alle Fakten kennt, kann er Sie über Risiken und Chancen zu Ihrem Fall aufklären.

In unserer Region finden Sie Rechtsanwälte mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Aufgrund der komplexen Gesetzeslage ist eine Spezialisierung notwendig, um eine professionelle und tiefgreifende Beratung gewährleisten zu können.

Der Schritt zu einem professionellen Anwalt lohnt sich auch finanziell. Wussten Sie, dass es unter Anwälten praktisch keinen Preiswettbewerb gibt? Die Gebühren, die ein Anwalt erheben darf, sind in Deutschland durch das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt. Bemessungsgrundlage für die Höhe der Gebühren des Rechtsanwaltes ist grundsätzlich der Gegenstandswert bzw. der Streitwert. Anders sieht es aus, wenn Sie mit Ihrem Anwalt eine Honorarvereinbarung abschließen. Diese darf von den im RVG definierten Gebühren abweichen. Vereinbaren Sie die Kostenpunkte zu Beginn ihrer Kooperation mit ihrem Anwalt fest, so können Sie unerwartete Kosten vermeiden. Setzen Sie sich also für Ihre Rechte ein, mit einem engagierten Rechtsanwalt an Ihrer Seite, erreichen Sie das Bestmögliche.

  

Außergewöhnliche Gesetze und Urteile

Auf der ganzen Welt gibt es skurrile Gesetze und lesenswerte Gerichtsurteile. Wir haben ein paar davon für Sie gesammelt:

Wenn ein Arbeitnehmer bei der Arbeit einschläft und von seinem Bürostuhl fällt, gilt das nur als betrieblicher Unfall, wenn dieser aufgrund arbeitsbedingter Übermüdung passiert ist (SozG Dortmund S 36 U 294/97).

Eine Ehe kann aufgehoben werden, wenn "1. ein Ehegatte sich bei der Eheschließung im Zustand der Bewusstlosigkeit befand; 2. ein Ehegatte bei der Eheschließung nicht gewusst hat, dass es sich um eine Eheschließung handelt" (§ 1314 II BGB)

Klaut der Hund eines Gastgebers das künstliche Gebiss des Gastes und verbuddelt dieses im Garten, muss der Halter des Tieres den Schaden mit seiner Haftpflichtversicherung decken. (Landgericht Hannover, 18 S 86/04).

Die Stadt Devon in Connecticut verbietet es, nach Sonnenuntergang auf den Straßen rückwärts zu laufen.

Palermo auf Sizilien verbietet es Männern, sich nackt am Strand zu zeigen. Frauen ist dies aber gestattet. 

Wer in England eine Briefmarke mit der Königin falsch herum aufklebt, macht sich strafbar. In England gilt dies als Hochverrat und Respektlosigkeit.

In Deutschland dürfen per Gesetz auf einem Fußballfeld keine Bäume gepflanzt werden.

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